Der Alterssimulationsanzug dient jüngeren Menschen für ein nachvollziehbares Erleben altersbedingter Einschränkungen.

Lehre und Workshop

In der Lehre werden Alterssimulationsanzüge zur Sensibilisierung insbesondere junger Planungsbeteiligte für die typischen Einschränkungen älterer Menschen eingesetzt. Diese Selbsterfahrung ist sinnvoll, um mit Verständnis respektvoll-angemessen für ältere Menschen planen und bauen zu können vor allem in Anbetracht unserer alternden Gesellschaft.

Die durch diesen Alterssimulationsanzug erlebbare alters- oder behinderungsbedingten Einschränkungen sind

  • Eintrübung der Augenlinse
  • Einengung des Gesichtsfeldes
  • Hochtonschwerhörigkeit und Gehörlosigkeit
  • Einschränkung der Kopfbeweglichkeit
  • Gelenkversteifung
  • Kraftverlust
  • Einschränkung des Greifvermögens
  • Einschränkung des Koordinationsvermögens.

Sachverständigentätigkeit und Planung

Alterssimulationsanzüge dienen auch zum Überprüfen und Verbessern von am Alterungsprozess orientierten Gestaltungen bzw. von Gestaltungen für ALLE wie z. B. Stadt- und Verkehrsräumen, Parks und Grünanlagen, sowie Ausstellungen, Einrichtungen und Produkten.

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Das Foto zeigt Frau Zadel-Sodtke in ihrem Alterssimulationsanzug. Sie steht in gebeugter Körperhaltung.  | Stadt-Land-Mensch | Barrierefreier Städtebau und Außenraum