Seit Januar 2012 ist im Land Berlin der Aspekt Barrierefreiheit in Ausstellungen ein Kriterium für die Fördervergabe von öffentlichen Mitteln. Grundlage hierfür ist die vom Landes-verband der Museen zu Berlin (LMB e.V.) erarbeitete Checkliste zur Konzeption und Gestaltung von barrierefreien Ausstellungen
Eine Karikatur. Im Museum stehen ein Rollstuhlnutzer mit seiner Begleitperson vor einem Bild. Die Begleitperson ist zur näheren Betrachtung des Bildes herangetreten wobei die Nase des Rollstuhlnutzers an der Wand unterhalb des Bildes platt gedrückt wird. Die Begleitperson sagt ergriffen: Gib es zu. Aus der Nähe betrachtet, ist es noch beeindruckender.

Das Ziel

Bei Ausstellungen ist es nicht immer möglich, dass Alles für alle ist. Ziel der Barrierefreiheit in Ausstellungen ist es, eine Konzeption und Gestaltung der Inhalte und Exponate zu schaffen, so dass diese für ALLE selbstverständlich erlebbar sind. Dies betrifft sowohl Ausstellungsinhalte, Exponate und Vermittlung sowie Vorab-Informationen, Erreichbarkeit, Orientierung und Service.

 

Ihr Nutzen

Eine integrierte barrierefreie Konzeption und Gestaltung bietet

  • höheren Erkenntnisgewinn
  • sinnlichere Wahrnehmbarkeit
  • spielerischere Auseinandersetzungen
  • gesteigertes Besucherwohlgefühl
  • optimierte Besucherorientierung.

Foto von verschiedenen bunten Spielsteinen. | Stadt-Land-Mensch | Barrierefreier Städtebau und Außenraum